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Aktueller Artikel von Moses Online

Interview „Unsere Adoptivtochter wollte ihre leibliche Mutter kennenlernen.“ (Moses Online)

Interview mit einer Adoptivmutter über den längeren Weg, den sie, der Adoptivvater und die Adoptivtochter zurückgelegt haben, um die leibliche Mutter des Mädchens kennenlernen zu können. 

Interview „Unsere Adoptivtochter wollte ihre leibliche Mutter kennenlernen.“ (09.04.2024)

MDR AKTUELL

Es gibt zu wenige Pflegeeltern für immer mehr Pflegekinder

Die erste Vorsitzende des Landesverbandes für Pflege- und Adoptiveltern im Land Sachsen-Anhalt e.V., Kathrin Kube, wurde vom MDR interviewt.

Sozialwesen: Es gibt zu wenige Pflegeeltern für immer mehr Pflegekinder | MDR.DE


MDR-Fernsehen

Am Mittwoch, den 03.04.2024 um 20:15 Uhr berichtet das MDR-Fernsehen über FASD.

Lebenslanges Leiden
Welche fatalen Folgen Alkohol in der Schwangerschaft für Kinder hat


Ringvorlesung Ostfalia Hochschule Wolfenbüttel

für Studierende, Jugendamtsmitarbeitende, Fachkräfte, Pflegeeltern und andere Interessierte

Weiterentwicklung der Vollzeitpflege in Niedersachsen
Dr. Christian Erzberger (Gesellschaft für innovative Sozialforschung und Sozialplanung e.V.)

Inklusive Pflegekinderhilfe
Kerstin Held (Vorsitzende des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder)

22. April 2024
12 – 15 Uhr
Ostfalia Hochschule Wolfenbüttel


Verleihung der Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt an Henrike Hopp

Ministerin Grimm-Benne würdigt Henrike Hopp mit der Ehrennadel

Am 16.03.2024 würdigte Frau Ministerin Grimm-Benne die Ehrenvorsitzende Frau Henrike Hopp mit der Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt. Es ist nach dem Verdienstorden des Landes die zweithöchste Auszeichnung. Die Ehrennadel erhielt Frau Henrike Hopp für Ihren besonderen Einsatz in der Kinder- und Jugendhilfe im Land Sachsen-Anhalt. Seit der Gründung unterstützt sie den Landverband für Pflege- und Adoptiveltern im Land Sachsen-Anhalt e.V. mit ihrem großen Fachwissen. Als Betreiberin von „Moses Online“ gibt sie ihre Expertise an Pflege-  und Adoptiveltern, Sozialarbeitern und Interessierten weiter. 

In der Pressemitteilung des Landes Sachsen-Anhalt steht geschrieben: „Seit über 30 Jahren führt Henrike Hopp regelmäßig Weiter- und Fortbildungsmaßnahmen durch. Als Expertin mit jahrzehntelanger Erfahrung war sie Krisenhelferin und Verfahrensbeistand und hat mit ihrem Erfahrungsschatz sowohl vielen Pflegeeltern-Generationen beratend zur Seite gestanden als auch positive Veränderungen in der Arbeit der Jugendämter bewirkt“, so Ministerin Grimm-Benne am Sonnabend.“ (pressemitteilung_ministerin-grimm-benne-wuerdigt-henrike-hopp-mit-der-ehrennadel, 18.03.2024)

Der Landesverband für Pflege- und Adoptiveltern im Land Sachsen-Anhalt sagt Danke. 
Danke für die jahrelange Unterstützung. Danke für die intensive Zusammenarbeit.
Danke für die fachlichen Hinweise. Und danke, dass du immer mit Rat und Tat an unserer Seite stehst.


Tag der Vereine – Wie kann das Pflegekinderwesen zukunftssicher gestaltet werden?

Zum diesjährigen Tag der Vereine besprach der Landesverband mit vielen Politikern das Thema „Wie kann das Pflegekinderwesen zukunftssicher gestaltet werden?“. 
Der Landesverband erklärte seine Vision für Pflegefamilien zu den Punkten:

  • Altersabsicherung für Pflegefamilien 
  • Bundeselterngeld auch für Pflegeeltern
  • Landesweite einheitliche Regelungen der hei- und sonderpädagogischen Pflegestellen
  • Landesweite einheitliche und angemessene Regelungen zur Bereitschaftspflege

Im Anschluss folgte eine sachliche Diskussion mit Ministerin Grimm Benne, Sven Schulze, Landesvorsitzenden der CDU, Thomas Krüger, MdL, Alexander Räuscher, MdL, Monika Hohmann, MdL, Maik Berger, Bürgermeister der Einheitsgemeinde Huy und Waltraud Beck, Ortsbürgermeisterin in Schlanstedt. 


Mitgliederversammlung Landesverband für Pflege- und Adoptiveltern im Land Sachsen-Anhalt e.V.

Der Landesverband für Pflege- und Adoptiveltern im Land Sachsen-Anhalt e.V. führte seine Mitgliederversammlung in Schlanstedt durch. Viele Personen bleiben in dieser Wahlperiode dem Landesverband erhalten. Auch neue Personen möchten den Landesverband unterstützen.

Die erste Vorsitzende, Kathrin Kube (Verein der Pflege – und Adoptiveltern Halberstadt e.V.), wird mit der zweiten Vorsitzenden, Hanka Veckenstedt (Verein der Pflege – und Adoptiveltern Halberstadt e.V.), der Kassenwartin, Liane Rosemund (Verein der Pflege – und Adoptiveltern Halberstadt e.V.) und Doreen Andrä (Verein der Pflege- und Adoptivfamilien Anhalt-Wittenberg e.V.) als Beisitzerin auch die folgenden Jahre des Landesverbandes gestalten. Henrike Hopp, die Expertin im Pflege- und Adoptivkinderwesen, bleibt als Ehrenvorsitzende des Landesverbandes dem Verband erhalten.

Neu begrüßen dürfen wir Peter Schmiedel (Zuhause e.V., Bernburg) als Schriftführer, Mirko Härtner (Verein der Pflege – und Adoptiveltern Halberstadt e.V.) als Beisitzer und jetzt auch offiziell Caro Kühnelt (Zusammenschluss Dessau – Roßlau) als Beisitzerin. Als beratende Mitglieder wurden Annett Cerny-Röhr (Zuhause e.V., Bernburg), Rene Koch (“Kinder unterm Regenbogen“ Pflege- und Adoptivfamilienverein Saalekreis e.V.) und Vinzenz-Nico Ermrich (Verein der Pflege – und Adoptiveltern Halberstadt e.V.) ernannt.

von links nach rechts: H. Hopp, H. Veckenstedt, L. Rosemund, K. Kube, C. Kühnelt, M. Härtner, D. Andrä, P. Schmiedel


Aktuelle Artikel von Moses Online

Gutachten

Beliebte Games spielen mit der Unerfahrenheit von Kindern

Gutachten – Beliebte Games spielen mit der Unerfahrenheit von Kindern | Moses Online (moses-online.de)

Die Kommission für Jugendmedienschutz KIM hat ein Gutachten zur exzessiven Nutzung von Games erarbeitet und kommt zu der grundlegenden Feststellung, dass beliebte Games mit der Unerfahrenheit von Kindern spielen. Darüber hinaus sind Elternmenüs oftmals so kompliziert gestaltet, dass sie nur wenig Unterstützung bieten. In einigen beliebten Games finden sich manipulative Spieldesigns, die Kinder überfordern.

Pressemitteilung KIM vom 23. Februar 2024

Zu Spielbeginn führt fast jeder Klick zum Ziel. Doch je weiter Kinder und Jugendliche kommen, desto mehr Zeit und mitunter Geld müssen sie investieren. Nach diesem Muster sind viele beliebte digitale Spiele konzipiert, um die Nutzungszeit auszudehnen und einen möglichst hohen Gewinn zu erzielen. 

Gutachten – Beliebte Games spielen mit der Unerfahrenheit von Kindern | Moses Online (moses-online.de) (07.03.2024)

Amtsvormundschaft

Weniger Mündel für einen Amtsvormund

Das DIJuF – Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht und das Bundesforum Vormundschaften haben die gemeinsame Empfehlung “ Verantwortung braucht angemessene Ressourcen – Schluss mit Fallzahlbingo in der Vormundschaft!“ zur Fallobergrenze in der Amtsvormundschaft erarbeitet und plädieren für eine Verringerung der gesetzlich benannten Mündelzahlen.

Die beiden Institutionen kommen in ihren Empfehlungen zu dem Ergebnis, dass die jetzige Regelung zur Fallzahl 50 die Realität der Arbeit mit den jungen Menschen nicht abbildet und appellieren an den Gesetzgeber, die Fallzahl auf max. 30 Kinder und Jugendliche pro Amtsvormund zu reduzieren.

Empfehlung – Weniger Mündel für einen Amtsvormund – Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF) | Moses Online (moses-online.de) (14.02.2024)

Aktuelle Zahlen der Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt

Pressemitteilung des Statistischen Landesamt vom 20.12.2023

7 585 junge Menschen lebten 2022 in Heimen oder Pflegefamilien

Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes vom 20.12.2023

2022 lebten in Sachsen-Anhalt 7 585 junge Menschen in einem Heim oder in einer Pflegefamilie, das war ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr (+0,2 %). Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wuchsen 3 004 junge
Menschen in einer Pflegefamilie (39,6 %) und 4 581 in einem Heim (60,4 %) auf. Während die Unterbringung in einer Pflegefamilie zum ersten Mal seit 2014 rückläufig war (-68 Hilfen), stieg die Anzahl der Heimerziehungen erstmalig seit 2018 um 83 Plätze an, dazu zählen alle Fälle, die im Jahr beendet wurden oder über den 31.12.2022 hinaus andauerten.

https://statistik.sachsen-anhalt.de/themen/bildung-sozialleistungen-gesundheit/oeffentliche-sozialleistungen/kinder-und-jugendhilfe [14.02.2024]

Offene Petition für die Pauschalleistungen in der Vollzeitpflege

Die Petition hat das Ziel, dass im Land Sachsen-Anhalt die Empfehlungen des Deutschen Vereins zu den Pauschalleistungen in der Vollzeitpflege komplett übernommen werden. Dies schließt auch die empfohlenen Kosten der Erziehung mit ein.

Für unsere zukünftige Gesellschaft ist nichts wichtiger als das Wohlbefinden unserer Kinder. Doch nicht alle Eltern können für ihre Kinder da sein. Einige Kinder wachsen daher in schwierigen Lebensverhältnissen auf. Um diesen Kindern ein sicheres und liebevolles Zuhause zu geben, werden sie in Pflegefamilien untergebracht.

Viele Pflegekinder haben durch ihre schwierige Vergangenheit, einen hohen emotionalen oder körperlichen Förderbedarf. Pflegeeltern wird durch diese Entwicklungseinschränkung und der kostenintensiven Förderung der betroffenen Kinder ein hohes Maß an persönlichem Engagement abverlangt.

Um den Kindern einen bestmöglichen Weg in die Zukunft zu ermöglichen, muss das gesellschaftliche Engagement der Pflegeeltern anerkannt werden. Dieses Engagement muss auch durch die finanzielle Unterstützung von Pflegefamilien deutlich werden. Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge hat dafür eine Empfehlung veröffentlicht. Wir fordern, dass in Sachsen-Anhalt diese Empfehlung in die Praxis der Pflegekinderhilfe umgesetzt wird, um den Kindern die Chance zu geben in einer Familie aufzuwachsen.

Petition · Gebt Pflegekindern eine bessere Zukunft. · Change.org

Aktuelle Artikel von Moses Online

Pflegekinderhilfe und Adoption 2023

Zusammenstellung von neuen Büchern, die in 2023 veröffentlicht wurden.

Hier finden Sie eine Zusammenstellung von neuen Büchern zur Pflegekinderhilfe und Adoption, die in 2023 veröffentlicht wurden.

https://www.moses-online.de/hinweis-pflegekinderhilfe-adoption-2023 (06.12.2023)

Verwaltungsrechtliche Rehabilitierung wegen rechtsstaatswidriger Adoption in der DDR

Gerichtsbeschluss – Verwaltungsrechtliche Rehabilitierung wegen rechtsstaatswidriger Adoption in der DDR Moses Online (moses-online.de)

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am 19. Oktober 2023 entschieden, dass Personen, die in der ehemaligen DDR in rechtsstaatswidriger Weise adoptiert wurden, einen Anspruch auf verwaltungsrechtliche Rehabilitierung nach § 1 VwRehaG durch Feststellung der Rechtsstaatswidrigkeit dieser Adoption haben, wenn sie zu den in der Vorschrift genannten Folgen geführt hat und diese noch unmittelbar schwer und unzumutbar fortwirken.

https://www.moses-online.de/gerichtsbeschluss-verwaltungsrechtliche-rehabilitierung-wegen-rechtsstaatswidriger-adoption-ddr-bverwg-8-c-622-bverwg (25.10.2023)

Kinderrechte im Justizsystem – Erklärfilm informiert über Kinderrechte vor Gericht

Erklärfilm informiert über Kinderrechte vor Gericht | Moses Online (moses-online.de)

Das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) und das Deutsche Institut für Menschenrechte (DIMR) veröffentlichen heute den animierten Erklärfilm für Kinder „Deine Rechte vor Gericht“. Der Film richtet sich an alle Kinder, die unmittelbar von einem gerichtlichen Verfahren betroffen sind. Er dient der Wissensvermittlung und soll Kinder darin bestärken, ihre Rechte einzufordern. Darüber hinaus soll er alle Verfahrensbeteiligten bei der kindgerechten Informationsvermittlung unterstützen.

https://www.moses-online.de/hinweis-kinderrechte-im-justizsystem-erklaerfilm-informiert-kinderrechte-gericht (25.10.2023)

Detaillierte Informationen und Link zum Film


Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege für 2024

Empfehlung – Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege für 2024 | Moses Online

Der Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. hat seine alljährliche Empfehlung zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2024 veröffentlicht. Neben der notwendigen Erhöhung der Kosten für den Sachaufwand, empfiehlt der Deutsche Verein auch eine Erhöhung der Kosten der Erziehung auf 420 € monatlich.

Empfehlungen zur Erhöhung des Pflegegeldes des Deutschen Vereins
Vorbemerkung zu den Empfehlungen

Die Aufnahme, Betreuung und Erziehung von Pflegekindern in der eigenen Familie im Rahmen des § 33 SGB VIII (Vollzeitpflege) ist eine Leistungserbringung, die mit hohen Anforderungen hinsichtlich des Schutzes und der Förderung der betroffenen Kinder verbunden ist und den Pflegeeltern ein hohes Maß an persönlichem Engagement abverlangt.

Für diese wichtige Aufgabe benötigen Pflegefamilien Wertschätzung und Unterstützung der ganzen Gesellschaft. Diese Unterstützung muss auch durch die finanzielle Ausstattung von Pflegefamilien deutlich werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass auch Pflegefamilien von veränderten Lebenswelten für Familien betroffen sind, wie etwa durch die zunehmende Auflösung des Hauptverdienermodells. Einer hinreichenden Alterssicherung der Pflegeperson kommt daher besondere Bedeutung zu.

Nicht nur, aber insbesondere mit Blick auf junge Kinder, die vorübergehend oder auf längere Zeit außerhalb ihrer Familie untergebracht werden müssen, wird die Vollzeitpflege häufig als besonders geeignete Hilfe angesehen. Kommunen haben jedoch zunehmend Schwierigkeiten, geeignete Pflegefamilien zu finden. Gleichzeitig ist das System der stationären Hilfen zur Erziehung vielerorts überlastet.

Bei der Unterbringung eines jungen Menschen in Vollzeitpflege ist gemäß § 39 Abs. 1 i.V.m. § 33 SGB VIII bzw. § 35a Abs. 2 Nr. 3 SGB VIII der notwendige Unterhalt des jungen Menschen außerhalb des Elternhauses sicherzustellen. Der gesamte regelmäßig wiederkehrende Bedarf soll durch laufende Leistungen gedeckt werden, die in der Regel in einem monatlichen Pauschalbetrag zu gewähren sind (vgl. § 39 Abs. 2 und 4 SGB VIII).

Zur Bemessung dieser Beträge spricht der Deutsche Verein seit dem Jahr 1977 (und dies seit 1990 jährlich) Empfehlungen aus, differenziert nach Sachkosten, Kosten der Pflege und Erziehung, Kosten der Alterssicherung sowie Unfallversicherung. Die grundlegenden Prinzipien der Berechnung der Pauschalbeträge hat der Deutsche Verein zuletzt im Jahr 2007 in den „Weiterentwickelten Empfehlungen des Deutschen Vereins für die Bemessung der monatlichen Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII)“1 festgehalten. Diese Prinzipien wurden nun überprüft und angepasst, um weiterhin sicherzustellen, dass die empfohlenen Pauschalbeträge die Ausgaben und das Engagement von Pflegeeltern in angemessener Weise berücksichtigen und somit dazu beizutragen, dass für Kinder und Jugendliche, für die diese Hilfe nötig und geeignet ist, passende Pflegepersonen verfügbar sind. Insbesondere empfiehlt der Deutsche Verein eine deutliche Erhöhung der Kosten der Erziehung.

Die in diesen Empfehlungen vorgeschlagenen Pauschalbeträge beziehen sich weiterhin ausschließlich auf die allgemeine Vollzeitpflege im Rahmen einer Hilfe zur Erziehung nach § 33 Satz 1 SGB VIII. Für Kinder mit besonderem Bedarf ist in vielen Fällen ein erhöhtes Pflegegeld notwendig. Es können sowohl eine Erhöhung der Kosten für den Sachaufwand (Mehrbedarfe) als auch eine Erhöhung des Erziehungsbeitrags angezeigt sein. 

Nicht berücksichtigt in diesen Empfehlungen sind die Rahmenbedingungen für die Unterbringung eines Kindes oder Jugendlichen in Bereitschaftspflegefamilien.

Die Empfehlungen richten sich an Behörden, die gemäß § 39 Abs. 5 SGB VIII nach dem jeweiligen Landesrecht für die Festsetzung der Pauschalbeträge zuständig sind. Adressaten sind außerdem die öffentlichen Stellen, die mit der Umsetzung der Festsetzung und sonstiger Inhalte des § 39 SGB VIII betraut sind.

Ausdrücklich richten sich die Empfehlungen auch an die Bundesregierung, in deren Kompetenz die Beseitigung der Benachteiligung von Pflegefamilien insbesondere beim Elterngeld, bei der Alterssicherung sowie bei Leistungen für Bildung und Teilhabe fällt. Im Koalitionsvertrag haben sich die Regierungsparteien auf eine bessere Unterstützung von Pflegefamilien verpflichtet. Bisher sind hierzu jedoch keine Planungen erkennbar.

Empfehlungen zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (deutscher-verein.de)
Schwerpunkte der Empfehlungen  
  • Kosten des Sachaufwandes – was beachtet der Deutsche Verein bei der Empfehlung zur Höhe der Sachkosten?
  • Kosten der Erziehung – welche Erwägungen haben den Deutschen Verein bei der Höhe der Kosten der Erziehung geleitet?
  • Der Deutsche Verein äußert sich weiterhin zum Elterngeld und erhöhtes Erziehungsgeld
  • Rentenversicherung 
  • Unfallversicherung
Monatliche Pauschalbeträge für das Jahr 2024

Alter des Pflegekinde           Pauschalbetrag für den Sachaufwand            Kosten für die Pflege und Erziehung 

0 – 6                                                731                                                                           420

6 – 12                                              864                                                                           420

12 – 18                                          1025                                                                           420

Alterssicherung: Der Deutsche Verein spricht sich daher für die Beibehaltung des Mindest-Erstattungsbetrages von monatlich 48,36 € aus.

Unfallversicherung: 191,07 €/Jahr.

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