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05.04.2019

Große Anfrage zum Pflegekinderwesen in Sachsen Anhalt:
Pflegeeltern verfolgten Landtagsdebatte

Die umfangreiche Beantwortung einer großen Anfrage der Fraktion DIE LINKE zur Situation des Pflegekinderwesens in Sachsen Anhalt war ein Tagesordnungspunkt der Landtagssitzung am 4. April in Magdeburg.
Interessiert verfolgt wurde die Landtagsdebatte von Pflegeeltern und dem Vorstand des Landesverbandes für Pflege- und Adoptiveltern e.V., der in den zurückliegenden Monaten in zahlreichen Gesprächen mit Landespolitikern und in einem Brief an die Fraktionen auf entsprechende Probleme aufmerksam gemacht hatte.

Mit insgesamt 37 Fragen hatte sich die Landtagsabgeordnete Monika Hohmann (Landkreis Harz) an die Landesregierung gewandt, um die zum Teil sehr unterschiedliche Herangehensweise der Landkreise im Bereich des Pflegekinderwesens aufzuzeigen. Im Kern ging es dabei um solche Schwerpunkte wie die bestehenden unterschiedlichen Rahmenbedingungen für Pflegeeltern in den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten, die Personalausstattung im Pflegekinderdienst der Jugendämter, die Unterstützung der ehrenamtlich tätigen Pflege- und Adoptivelternvereine im Land sowie eine noch zielgerichtetere vorbeugende Familienhilfe, insbesondere für Alleinerziehende.

Im Ergebnis der nunmehr vorliegenden Beantwortung hat die Fraktion DIE LINKE einen Antrag zur Verbesserung der Strukturen des Pflegekinderwesens und der Stärkung Alleinerziehender eingebracht, der einstimmig zur weiteren Diskussion in den Ausschuss für Arbeit, Soziales und Integration überweisen wurde. Die Landesregierung wird darin auch aufgefordert, Gespräche mit dem Landkreistag und dem Städte- und Gemeindebund aufzunehmen, um gleichwertige Rahmenbedingungen für Pflegeeltern zu schaffen.

In einem sich anschließenden Gespräch der Pflegeeltern mit den Landtagsabgeordneten Monika Hohmann und Doreen Hildebrandt bedankte sich die 1. Vorsitzende des Landesverbandes, Kathrin Kube, für das Engagement der Landespolitiker und versicherte, dass sich die Mitglieder des Verbandes auch weiterhin konstruktiv in die Gespräche und Debatten einbringen werden.



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