Newsletter 03 2022

25. Jahrestag der Gründung des Landesverbandes für Pflege- und Adoptiveltern im Land Sachsen-Anhalt

  • Podiumsdiskussion zum Thema „Pflegefamilien – ein Hafen für besondere Kinder“
  • Allgemeines – Grußwort aus der Kreisverwaltung – Rückblick 25 Jahre – Input zum Thema
  • Podiumsdiskussion – Fazit und ein Dankeschön

Aus dem Verbandsleben: Netzwerktreffen im Salzlandkreis

25. Jahrestag der Gründung des Landesverbandes für Pflege-. Und Adoptiveltern im Land Sachsen-Anhalt

Podiumsdiskussion „Pflegefamilien – ein Hafen für besondere Kinder“

Am 2. Juli war es so weit – unsere Veranstaltung anlässlich des 25. Jahrestages der Gründung des Landesverbandes für Pflege- und Adoptiveltern im Land Sachsen-Anhalt fand statt. Wir hatten uns entschlossen, dieses Jubiläum mit einer Podiumsdiskussion zu begehen und dazu in das Kino Volkslichtspiele in Wernigerode eingeladen. Gekommen waren Vertreter aus Politik und Verwaltung, Pflegeeltern, Partner anderer Sozialverbände und Vertreter von Trägern der freien Jugendhilfe. Insgesamt konnten wir etwa 60 Gäste begrüßen.

Besonders stolz macht uns, dass uns die Jugendämter der Landkreise und kreisfreien Städte den Landesverband als Partner sehen und nach Wernigerode gekommen sind, von insgesamt 14 Jugendamtsleitungen unseres Landes waren immerhin sieben dabei.

Als Gastgeberin begrüßte die Erste Vorsitzende des Verbandes, Kathrin Kube die Gäste und betonte die Aufgabe des Verbandes, allen Beteiligten in der Pflegekinderhilfe als Gesprächspartner zur Verfügung zu stehen. „In dieser Aufgabe hilft es uns natürlich sehr, dass wir vom Land Sachsen-Anhalt seit drei Jahren mit einer Geschäftsstelle und mit einem Geschäftsführer gefördert werden. Und dafür bedanken wir uns noch einmal ausdrücklich.“ Weiter sagte sie, dass im Mittelpunkt dieses Tages aber die Pflegekinder stehen sollen, mit dem
besondere Blick auf ihre Lebenserfahrungen, die sie mit in die Pflegefamilien bringen. „Der Bedarf dieser Kinder definiert die Bedingungen der Pflegekinderhilfe und im Besonderen die Bedingungen und die Möglichkeiten ihrer Pflegefamilien. Es ist uns ein Anliegen, Pflegekindern einen Hafen zu geben und wir wären glücklich,
wenn wir ihnen einen sicheren Hafen geben könnten.“

Grußwort von Heike Schäffer – stellvertretende Landrätin und zuständige Dezernentin des Landkreises Harz

Heike Schäffer überbrachte die Grüße des Landrates, bedankte sich bei den Pflegeeltern für das Engagement und betonte die große Herausforderung für die Pflegeeltern, aber auch für die Partner bei ihrer täglichen Arbeit. Zu den Dingen, die Pflegeltern einbringen, gehören Liebe und viel Geduld, einerseits für das Kind, aber auch bei den bürokratischen Hürden, die sich immer wieder auftun. „Desto mehr finde ich es gut, dass wir Pflegeelternvereine im Landkreis Harz haben, weil wir damit als Jugendamt immer auch einen Ansprechpartner haben.“ Die Arbeit sei intensiv und die Vereine dabei verlässliche Partner „Sie versuchen als Pflegeeltern den Kindern etwas zu geben, was sie vorher leider nicht erfahren haben in den Familien, wo sie herkommen.“ Beim Vergleich mit ihren eigenen Enkelkindern käme ihr oft der Gedanke,
dass diese zum Glück bei der eigenen Mutter groß werden. Das sei bei den Pflegekindern häufig leider nicht so. „Und da fangen Sie auf und versuchen, diesen Kindern zu zeigen, was es bedeuten kann, in einer geordneten Familie aufzuwachsen und zu leben. Ich denke, es geht Ihnen allen darum, die Kinder darauf vorzubereiten, was sie im weiteren Leben erwartet und den Kindern beizubringen und – das sollte auch ein Motto für Sie alle sein, dass man ein Unwetter nicht tatenlos abwarten muss sondern dass man lernen muss, im Regen zu tanzen.“

Ein Blick in die 25-Jährige Geschichte des Landesverbandes

Eines der treuesten Mitglieder in der Verbandsleitung ist Jutta Volkhammer. Sie stellte die Geschichte das Landesverbandes vor, der 1997 durch Pflegeeltern in Egeln gegründet wurde: Der Landesverband entwickelte sich zu einer Anlaufstelle für Pflegeeltern, die oft ratlos waren und Unterstützung suchten. „Wir verstanden uns dabei immer als Bindeglied zwischen Pflegeeltern und Jugendämtern. Oberstes Ziel des Landesverbandes war und ist es, das Verständnis, den Respekt und die Wertschätzung aller Bürger, Unternehmen, Institutionen sowie der der öffentlichen Verwaltung für Pflege- und Adoptivkinder einzufordern und zu stärken – kurzum: eine Lobby für Pflege- und Adoptiveltern und den ihnen anvertrauten Kindern zu sein.“ Anfänglich standen vor allem die jährlichen Treffen der Pflegefamilien zu einem Bildungswochenende in Arendsee im Mittelpunkt des Verbandslebens. „ZehnJahre lang haben wir bei diesen sogenannten „BIWOs“ nicht nur die Seelen aufgetankt, sondern uns als Pflegefamilien über unsere Sorgen, Nöte und Ängste ausgetauscht. Und es war gut und recht tröstlich zu erfahren, dass es den anderen oft ganz genau so ging.“ Die Wochenenden dienten aber auch der Erweiterung des Wissens. Dafür konnte ab 2000 die Fachfrau des Pflegekinderwesens, Henrike Hopp, gewonnen werden. Als diese Bildungsfahrten ab 2010 nicht mehr stattfanden, wurde es recht still um den Landesverband – zwischenzeitlich drohte sogar die Auflösung. Dann aber fanden sich neue Pflegeeltern, die bereit waren Verantwortung zu übernehmen und den begonnenen Weg weiter zu gehen. 2018 zog der Landesverband dann in den Harzkreis um, mit einem fast komplett neuen Vorstand. Den Vorsitz hatte nun Kathrin Kube, die in Schlanstedt zu Hause ist.

An dieser Stelle übernahm Kathrin Kube das Wort. „Genau – und dann fing meine Zeit an und es gelang uns, mit dem neuen Vorstand, durch das Land Sachsen-Anhalt eine Förderung mit einer Geschäftsstelle und einem Geschäftsführer zu etablieren und durch diese Förderung gab es natürlich ganz andere Möglichkeiten für unsere Arbeit des Landesverbandes.“ Der Verband arbeite nun viel mehr politisch und es gebe nicht mehr diese Wochenenden. „Wir sind auf anderen Wegen unterwegs, wir werden beachtet, wir werden angefragt, wir konnten unser Netzwerk erweitern und wir konnten auch neue Mitglieder an den Landesverband binden.“ Als Interessenvertretung der Pflegefamilien erlebe der Verband natürlich auch Ablehnung, aber auch viel Zuspruch. „Aber wir sind auf einem Weg, auf dem wir auch noch viel dazu lernen müssen.“ Es sei von großer Wichtigkeit, in allen Handlungen transparent und klar zu sein.

Moderation durch Ronny Große

Durch das Programm führte Ronny Große, Geschäftsführer der Bodetal Tourismus GmbH und Intendant des Harzer Bergtheaters. Souverän und locker führte er durch das Programm und gab zu, vor diesem Termin noch nie etwas mit dem Thema Pflegekinderwesen zu tun gehabt zu haben. In der Diskussion allerdings stellte er genau die richtigen Fragen, hakte nach und fasste zusammen. Für den Fachvortrag des Tages, der auf das Thema „einstimmte, stellte er die Referentin Henrike Hopp vor. „Sie ist Referentin, juristischer Verfahrensbeistand, ehrenamtlicher Einzelvormund von zwölf Kindern, Krisenhelferin, Besuchskontaktbegleiterin.“ Sie wisse, und das habe er selbst kennengelernt, mehr als manch anderer und habe einen Blick auf die gesamte Pflegefamiliensituation. „Sie ist Mitglied im Kuratorium der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes, ist Betreiberin und Redakteurin des Journals moses-online.de, ist Ehrenvorsitzende des Landesverbandes und nebenbei – Rentnerin.“

Input zum Thema des Tages durch Henrike Hopp

Die Fachfrau im Pflegekinderwesen hat ihr Referat mit den Besonderheiten der Kinder begonnen, die sich in den allermeisten Fällen sehr deutlich von „normalen“ Kindern unterschieden. Denn die Pflegkinder von heute haben oft Schlimmes erlebt – sie wurden vernachlässigt, mussten Gewalt erfahren, wurden sexuell missbraucht. Diese Erfahrungen prägen die Kinder und traumatisieren sie. Frau Hopp führt die Auswirkungen dieser negativen Erfahrungen auf das Verhalten des Kindes aus, erklärt den Begriff des Grundmangelgefühls, das verminderte Selbstwertgefühl und die dadurch eingeschränkten Bindungsmöglichkeiten der Kinder. Das Verhalten ändert sich erst, wenn das Kind beginnt, Vertrauen aufzubauen. Viele der heutigen Pflegekinder waren im Mutterleib Alkohol und Drogen ausgeliefert, und leiden heute am FASD-Syndrom- ihr Leben lang. FASD ist eine Hirnschädigung und hat eine Störung der Exekutivfunktionen wie Arbeitsgedächtnis, Hemmungen oder kognitiver Fähigkeiten zur Folge, Funktionen, die den Menschen zur Selbstregulation befähigen.

Eindrucksvoll und fesselnd belegt Henrike Hopp ihr Fachwissen mit Beispielen, die sie selbst erlebt hat und sorgt damit für beinahe atemlose Spannung. Sie spricht darüber, wie sich diese Exekutivstörungen auf den Alltag des Kindes in der Pflegefamilie auswirken und wie diese Beeinträchtigungen der Alltagskompetenzen aussehen können. Dann aber kommt sie auf die notwendigen Rahmenbedingungen für das Leben mit einem solchen Pflegekind zu sprechen und die besondere Verantwortung des Jugendamtes, passende Pflegeeltern für ein bestimmtes Kind zu finden und eine angemessene Vorbereitung, Vermittlung, Begleitung und Betreuung und – wenn nötig, auch eine Verabschiedung des Pflegekindes und der Pflegefamilie zu ermöglichen. Sie spricht über Wertschätzung und Partnerschaft und über die große Rolle, die Beratung, Betreuung und Begleitung in der Alltagsbewältigung einer Pflegefamilie spielen. Und sie umreißt klar die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Pflegeeltern, die nur dann in die Praxis umgesetzt werden können, wenn die Jugendhilfe auch die Arbeitsbedingungen dafür schafft. Dazu gehören beispielsweise, die Bedarfe von Kindern, Pflegeeltern und leiblichen Eltern erkennen und zu akzeptieren, die Pflegeeltern als Partner betrachten, denen Wertschätzung und Respekt gebührt. Der Wortlaut des gesamten Referates ist auf der Internetseite des Landesverbandes und auf www.moses-online.de veröffentlicht.

Podiumsdiskussion zum Thema „Pflegefamilien – ein Hafen für besondere Kinder“
Inspiriert durch das Input der Fachfrau nahmen im Podium Platz: Kathrin Kube, Pflegemutter und Vorsitzende des Landesverbandes; Henrike Hopp, Fachfrau im Pflegekinderwesen und Herausgeberin des Online-Magazins Moses-Online, Isolde Hofmann Abteilungsleiterin im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung; Monika Hohmann (die LINKE) MdL; Alexander Räuscher (CDU) MdL; Birgit-Patricia Eilenberger, Fachzentrum für Pflegekinderwesen; Volker Henneicke, Jugendamt Magdeburg; Christian Deckert, Jugendamt Stadt Dessau-Rosslau; Matthias Wendt, Jugendamt Landkreis Börde.

Inspiriert durch das Input der Fachfrau nahmen im Podium Platz: Kathrin Kube, Pflegemutter und Vorsitzende des Landesverbandes; Henrike Hopp, Fachfrau im Pflegekinderwesen und Herausgeberin des Online-Magazins Moses-Online, Isolde Hofmann Abteilungsleiterin im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung; Monika Hohmann (die LINKE) MdL; Alexander Räuscher (CDU) MdL; Birgit-Patricia Eilenberger, Fachzentrum für Pflegekinderwesen; Volker Henneicke, Jugendamt Magdeburg; Christian Deckert, Jugendamt Stadt Dessau-Rosslau; Matthias Wendt, Jugendamt Landkreis Börde.

Die Fragen, die Moderator Ronny Große in die Runde stellt, lehnten sich an den Werdegang einer Pflegschaft, die sich wie ein roter Faden durch die Diskussion zog. Vom Beginn einer Pflegschaft – über die Frage, was passiert, wenn ein Kind in eine Pflegefamilie kommt und welche Informationen sollten potenzielle Pflegeeltern unbedingt haben und es ging um die Rolle und Verantwortung des Jugendamtes, die große Frage, was Pflegeeltern wirklich brauchen, die Umstände rund um die Beendigung einer Pflegschaft, wenn das Kind volljährig geworden ist und nicht zuletzt um die Bedeutung von Vereinen und Zusammenschlüssen zur Selbsthilfe.

Eine nächste Themengruppe beschäftigte sich mit der Frage, wie Pflegschaft gelingen kann und – dass Pflegeeltern vor allem Beratung, Begleitung und Unterstützung benötigen. Das wiederum geht nur, wenn die Jugendämter personell so aufgestellt sind, dass sie diese Aufgaben auch leisten können. Und wieder wurde deutlich, dass der Personalschlüssel in den Ämtern unterschiedlich ist und daher diese wichtige Aufgabe auch nur unterschiedlich wahrgenommen werden kann.

Zu Wort kamen auch die Pflegeeltern im Publikum, die ihrerseits an konkreten Beispielen deutlich machten, dass es im Pflegekinderwesen noch einiges zu tun gibt, vor allem in Fragen der Beratung und Begleitung. Einig waren sich alle, dass die Bedingungen der Pflegefamilien in den einzelnen Landkreisen zumindest so weit angeglichen werden sollten, dass sich kein Pflegekind benachteiligt fühlen sollte, ganz egal, in welchem Landkreis es lebt.

Die Politiker im Podium, Monika Hohmann und Alexander Räuscher nahmen diese Aufgabe in den Landtag mit und Isolde Hofmann brachte Fachinformationen aus dem Ministerium und bat um weitere konkrete Schilderungen, wo genau Verbesserungen nötig sind.

Henrike Hopp und Isolde Hofmann (von links) auf dem Podium.

Viel Raum wurde einem Thema eingeräumt, das immer wieder für Diskussionen sorgt – das Umgangsrecht der leiblichen Eltern. Vor allem für Kinder, die stark vernachlässigt, geschlagen oder sogar sexuell missbraucht worden sind, ist das immer wieder vor riesige Herausforderungen. Oft genug zeigen sie nach der Begegnung mit den leiblichen Eltern Verhaltensauffälligkeiten. Dazu betonte Henrike Hopp: „Ich
bin kein Gegner von Besuchskontakten, wir müssen sie nur an den Bedarf, an die Möglichkeiten des Kindes anlehnen, nicht der Eltern! Kein Kind kann gezwungen werden, seine Peiniger zu treffen.“

„Es war eine offene und ehrliche Diskussion auf Augenhöhe, fasste Moderator Ronny Große am Schluss zusammen und dankte allen Beteiligten und ermunterte, ein solches Gespräch auf jeden Fall zu wiederholen.

Fazit und Dankeschön
Das Bild zeigt einen sehr zufriedenen Vorstand unmittelbar nach der Veranstaltung (von links: Kathrin Kube, Jutta Volkhammer, Doreen Andrä, Liane Rosemund, Beatrice von Grzymala, VinzenzNico Ermrich, André König-Grübner, Hanka Veckenstedt, Annett Cerny-Röhr und Ramona Adelsberger.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, Mitstreitern und Unterstützern, ohne die dieser Tag nicht möglich gewesen wäre und danken unserem Vorstandsmitglied Vinzenz-Nico Ermrich für die visuelle Einstimmung auf diesen Tag. Ein besonderer Dank geht an Andreas Adelsberger, Betreiber der Volkslichtspiele Wernigerode, der uns sein Kino zur Verfügung gestellt hat und an alle Pflegeeltern, die gekommen sind und uns bei den Vorbereitungen tatkräftig geholfen haben. So konnten es direkt im Anschluss an die Diskussion bei Kaffee und Kuchen (und leckeren Grillwürstchen) zu vielen Begegnungen und Gesprächen kommen. Unser Respekt gilt den Jugendämtern, die sich nicht gescheut haben, sich der Diskussion zu stellen und allen, die den Weg nach Wernigerode gefunden haben.

Und nicht zuletzt noch ein Riesendankeschön an Ronny Große, der durch seine Moderation unserer Veranstaltung genau den Charakter gegeben hat, die sie benötigte.

Netzwerktreffen im Salzlandkreis

Das gemeinsame Ziel ist die stetige Verbesserung der Qualität im Pflegekinderwesen.

Zum 9. Juni 2022 hat der Fachbereich 22, Jugend und Soziales, unter Federführung der Fachbereichsleitung Frau Rosinski, zu einem ersten Netzwerktreffen der verschiedenen Akteure im Bereich des Pflegekinderwesens eingeladen. Für diese Auftaktveranstaltung gab es bereits vorab Überlegungen, die durch den Impuls und die Initiative des Landesverbandes für Pflege- und Adoptiveltern in Sachsen-Anhalt dadurch gestärkt wurde, Jugendämter in ihren Landkreisen aufzusuchen.

Das gemeinsame Ziel aller Akteure war und ist es, über die stetige Verbesserung der Rahmenbedingungen im Pflegekinderwesen, ins Gespräch zu kommen. An der Auftaktveranstaltung haben teilgenommen; die Fachbereichsund Fachdienstleitung des Fachdienstes Jugend und Familie des Salzlandkreises; der Pflegekinder- und Adoptionsdienst des Salzlandkreises, die 1. Vorsitzende und die Geschäftsführerin des Landesverbandes für Pflege- und Adoptiveltern im Land Sachsen-Anhalt; die Leitung des Fachzentrums für Pflegekinderwesen Sachsen-Anhalt, sowie Vertreter der Pflegeelternvereine im Salzlandkreis. Dieses erste Treffen diente dem gegenseitigen Kennenlernen der Personen, ihrem Rollenverständnis der jeweiligen Position, der jeweiligen Strukturen und der inhaltlichen Arbeit der Netzwerkpartner.
Zusammenfassend wurde festgestellt, dass die partnerschaftliche Kooperation und der gegenseitige Austausch untereinander, zur Erreichung gemeinsamer Ziele eine Grundlage bildet. Im Vordergrund steht die fortlaufende Verbesserung der Bedingungen für Pflegefamilien und die Gewinnung neuer Pflegestellen.

Das Fachzentrum für Pflegekinderwesen Sachsen-Anhalt hat die Aufgabe übernommen, weitere Netzwerktreffen zu koordinieren, mit den Netzwerkpartnern abzustimmen und thematisch zu gestalten. Das nächste Treffen wird im IV. Quartal 2022 stattfinden.

Birgit Patricia Eilenberger (Leitung Fachzentrum für Pflegekinderwesen Sachsen – Anhalt)

Verantwortlich für den Inhalt: Ramona Adelsberger und Kathrin Kube – der nächste Newsletter wird im September 2022 erscheinen.

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